Kronen - Brücken - Inlays
Allgemeines

Zahnaufbau

 


Oben sehen Sie die einzelnen Schichten eines Zahnes sowie die mit Karies befallenen Stellen.
Karies ist die durch Bakterien zerstörte Zahnsubstanz; diese wird vom Zahnarzt entfernt.

Anschließend wird der Zahn so beschliffen (Bild oben mitte), dass ein Zahnstumpf übrig bleibt.
Auf diesem Stumpf wird die Krone befestigt

 
Zahnkronen

Metallkeramische Kronen

 

Die übliche Metallkeramik-Krone (VMK-Krone) Die Metallschicht sollte möglichst aus einer hochgoldhaltigen, kupferfreien Biolegierung bestehen.
Je mehr unedle Bestandteile in der Legierung enthalten sind, um so größer sind die Risiken hinsichtlich Paßgenauigkeit und biologischer Verträglichkeit (Allergien, Verfärbungen des Zahnfleisches etc.).

Vergleich:

  • unedles Metall (links)
  • edles Metall, Goldkäppchen (rechts)

Vollkeramische Kronen

 

Metallfreie Kronen aus Keramik stellen eine sehr anspruchsvolle, ästhetische und verträgliche Lösung dar. Ein spezielles Beschleifen des Zahnstumpfes ist erforderlich. Für Vollk-eramikkronen ist die adhäsive Befestigung mit Kompositzement (Kunststoff) zwingend vorgeschrieben.

Bei der Indikation von Vollkeramikkronen gibt es gewisse Einschränkungen.
Beim Beschleifen des Zahnes für Vollkeramikkronen muß mehr Zahnsubstanz als für herkömmlichen Metallkeramikkronen oder AGC-Kronen entfernt werden.
Wie bei allen Präparationen für Vollkeramikrestaurationen ist die Pulpaausdehnung insbesondere bei jugendlichen Patienten zuvor kritisch zu würdigen. Die Design-Keramik IMAGINE Press von WIELAND steht für "Vollkeramik in natureszenter Bioästhetik" und zeichnet sich aus durch:

 

  • hohe Festigkeit
  • geringe Plaqueaffinität
  • naturähnliches Abrasionsverhalten
  • hohe Ästhetik
 
Brücken

AGC®-Brücken

 

 

Bei AGC®-Brücken stellt der Zahntechniker die Kappen aus AGC®-Feingold 99,9 % Feingold im Galvanoverfahren her. Das Zwischenglied wird aus einer hochgoldhaltigen Legierung gegossen und mittels Lasern, Sintern oder Kleben mit der AGC®-Galvanokappe verbunden.

 

 
Verschiedene Inlay Arten

Info

 

Als beste Alternative zu Amalganfüllungen gelten gegossene hochgoldhaltige Füllungen, sogenannte Inlays.

Die Vorteile:

  • Hohe Paßgenauigkeit
  • Das Material hält der hohen Kaubelastung der Backenzähne gut stand und ist gut verträglich
  • Gold hat bei entsprechender Mundhygiene eine sehr gute Haltbarkeit von 10-15 Jahren, oft sogar wesentlich länger
  • Goldinlays werden mit den seit Jahrzehnten bewährten Zahnzementen befestigt

Keramikinlays stellen eine anspruchsvolle, ästhetische Lösung dar.

Die Präparation ist aufwendiger als beim Goldinlay, da der Zahnarzt eine "Kasten"-Präparation durchführen muß.

Die Anfertigung des Keramikinlays geschieht meist im zahntechnischen Labor in der Press- oder Schichttechnik.

Paßt das fertige Inlay, wird es in den Zahn eingeklebt, wobei der Zahnschmelz (mit Phoshorsäure) geätzt wird um eine Zementierbarkeit mit Kunststoffzementen zu erreichen. Nach den bisherigen Erfahrungen kann man mit einer mittleren Haltbarkeit rechnen.

Bei der Herstellung im Labor wird Kunststoff in Zahnfarbe schichtweise auf das Arbeitsmodell aufgebracht und mit UV-Licht ausgehärtet. Auch hier erfolgt die naturgetreue Nachbildung des Kaureliefs.
Passt das fertige Inlay, wird es, wie das Keramikinlay, in den Zahn eingeklebt.

 

Die Lebensdauer eines Kunststoffinlays ist beschränkt. Es kann zu Verfärbungen nach einiger Zeit kommen.